Kinderwunschzentrum
Mönchengladbach

Kinderwunschzentrum
Dres. med. Georg Döhmen/Thomas Schalk QM zertifiziert (DIN EN ISO 9001)


Von-Groote-Str. 175
41066 Mönchengladbach
Tel.: 02161/49686-0
Fax: 02161/49686-19
info@kindwunsch.de
by DSC-Medien.de
Medscreens

Sie befinden sich in: Therapiespektrum > Chancen & Risiken

Chancen und Risiken

Mit Hilfe der modernen Verfahren der assistierten Fortpflanzung können 60 bis 70% aller Paare mit unerfülltem Kinderwunsch zu einem eigenen Kind verholfen werden. Die Schwangerschaftsraten betragen bei der Insemination ca. 12 bis 14%, bei der IVF- bzw. ICSI-Behandlung im Bundesdurchschnitt ca. 28% (Deutsches IVF-Register 2004).

Die hormonelle Stimulation kann in seltenen Fällen zu einer Überreaktion der Eierstöcke führen. Dieses sog. ovarielle Hyperstimulationssyndrom OHSS kann im Schweregrad unterschiedlich ausgeprägt sein. Es kann eine sehr starke Vergrößerung der Eierstöcke vorliegen, im Extremfall mit einer Wasseransammlung in der Bauchhöhle oder im Brustraum. Es gibt eine Frühform des Überstimulationssyndroms, die während der Stimulationsbehandlung auftritt, bzw. eine Spätform, die erst nach Eintreten einer Schwangerschaft entsteht. In schweren Fällen muss die Behandlung der Überstimulation stationär erfolgen.

Wie nach einer auf natürlichem Wege zustande gekommene Schwangerschaft kann es auch nach Durchführung der assistierten Fortpflanzung zu Eileiterschwangerschaften kommen. Die Ursache hierfür ist, dass der Embryo in der Gebärmutter sowie im Eileiter bis zum 5. /6. Tag nach der Befruchtung sich frei auf der Schleimhaut bewegen kann, bevor er sich dort  einnistet. Es kann der Fall eintreten, dass der Embryo in einer Falte eines Eileiters haften bleibt und sich dort einnistet. Bei sorgfältiger Kontrolle lässt sich dies jedoch rechtzeitig erkennen, so dass entsprechende medikamentöse oder operative Maßnahmen zur Beendigung der Eileiterschwangerschaft eingeleitet werden.