Kinderwunschzentrum
Mönchengladbach

Kinderwunschzentrum
Dres. med. Georg Döhmen/Thomas Schalk QM zertifiziert (DIN EN ISO 9001)


Von-Groote-Str. 175
41066 Mönchengladbach
Tel.: 02161/49686-0
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Fachwortglossar

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A

Abort:


Fehlgeburt; am häufigsten im ersten Drittel der Schwangerschaft

Adhäsionen:


Verwachsungen im Bauchraum, die sich nach Entzündungen oder operativen Eingriffen bilden können.

Amenorrhoe:

mindestens 6-monatiges Ausbleiben der Monatsblutung obgleich keine Schwangerschaft vorliegt

Anamnese:

Krankheitsvorgeschichte eines Patienten

Androgene:


männliche Hormone (z. B. Testosteron), werden auch bei der Frau in Nebenniere und Eierstock gebildet

Anovulation:


Ausbleiben des Eisprungs

Assisted hatching:


Anritzen der den Embryo umgebenden Hülle (Zona pellucida) zur Unterstützung des Schlüpfens

Asthenozoospermie:


Eingeschränkte Samenzellbeweglichkeit

Azoospermie:


Keinerlei Samenzellen in der Samenflüssigkeit

zum SeitenanfangB

Blastomer:


Einzelzelle eines Mehrzellembryos

Blastozyste:


Entwicklungsstadium eines Embryos zum Zeitpunkt der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut

zum SeitenanfangC

Cervix:


Gebärmutterhals

Chlamydien:


Erreger, die Eileiterentzündungen hervorrufen können

Clomiphen:


synthetisches Hormon in Tablettenform zur Stimulation der Eierstöcke

Corpus luteum:


Gelbkörper; geht nach dem Eisprung aus dem Eibläschen hervor und produziert Progesteron

zum SeitenanfangD

Dysmenorrhoe:


schmerzhafte Periodenblutung; tritt auch bei Endometriose auf

zum SeitenanfangE

Embryo:


Bezeichnung der frühen Leibesfrucht bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels.

Embryotransfer:


Übertragung bei einer IVF/ICSI extrakorporal gezeugter Embryonen in die Gebärmutter

Endometriose:


Wucherungen von versprengten Gebärmutterschleimhautzellen im Bauchraum; führt häufig zu Periodenbeschwerden und Unfruchtbarkeit

Endometrium:


Gebärmutterschleimhaut

Extrauteringravidität:


Eileiterschwangerschaft

zum SeitenanfangF

Fötus:


auch Fetus, Kind im Mutterleib nach dem 3. Schwangerschaftsmonat

Follikel:


heranreifendes Eibläschen im Eierstock

Follikulometrie:


Bestimmung der Follikelgröße und –anzahl mittels Ultraschall

FSH:


follikelstimulierendes Hormon; Hirnanhangdrüsenhormon, das die Eierstöcke zur Eibläschenreifung und Östrogenbildung anregt

zum SeitenanfangG

Gameten:


Keimzellen, also Samenzellen und Eizellen

GnRH:


gonadotropin-releasing-hormone; Hormon aus dem Hypothalamus, regt die Hirnanhangdrüse zur Ausschüttung der Hormone FSH und LH an.

GnRH-Analoga:


Medikamente, die die Funktion der Eierstöcke unterdrücken und somit die Steuerung einer hormonellen Eierstockstimulation erlauben

Gonadotropine:


LH und FSH, Hormone der Hirnanhangdrüse, welche die Eierstöcke stimulieren

Gravidität:


Schwangerschaft

zum SeitenanfangH

hCG:


humanes Choriongonadotropin; das Schwangerschaftshormon kann nach der Einnistung des Embryos im Blut nachgewiesen werden.

Heterologe Insemination:


Einbringen von Spendersamen in die Gebärmutter bei Unfruchtbarkeit des Mannes

hMG:


humanes menopausales Gonadotropin; Gemisch aus den Hormonen LH und FSH, das aus dem Urin von Frauen in den Wechseljahren gewonnen wird und als Stimulationspräparat sehr häufig verwendet wird.

Hodenbiopsie:


Gewebsentnahme aus dem Hoden.

Hypophyse:


Hirnanhangdrüse; schüttet u. a. die Gonadotropinhormone LH und FSH aus, welche die Eierstöcke stimulieren

Hypothalamus:


Teil des Mittelhirns, der über bestimmte Hormone die Hirnanhangdrüse steuert.

zum SeitenanfangI

ICSI:


Intracytoplasmatische Spermieninjektion; Verfahren der künstlichen Befruchtung, bei dem eine einzelne Samenzelle in eine Eizelle eingespritzt wird.

Implantation:


Einnistung eines Embryos in der Gebärmutterschleimhaut

Infertilität:


Unfruchtbarkeit

Insemination:


Einbringen von Samenzellen in die Gebärmutter mittels eines Katheters

IVF:


In-vitro-Fertilisation; Verfahren der künstlichen Befruchtung, bei dem aus den Eierstöcken der Frau entnommene Eizellen mit Samenzellen des Partners zusammengebracht, bebrütet und bei erfolgreicher Befruchtung in die Gebärmutter eingesetzt werden.

zum SeitenanfangK

Karenzzeit:


Zeit sexueller Enthaltsamkeit

Klimakterium:


Wechseljahre

Kryokonservierung:


Tiefgefrierung und Aufbewahrung von biologischem Material z. B. von befruchteten Eizellen oder Samenzellen.

zum SeitenanfangL

Laparoskopie:


Bauchspiegelung; Verfahren zur Beurteilung der Eileiterdurchgängigkeit und zu Sterilitätsoperationen.

LH:


Luteinisierendes Hormon der Hirnanhangdrüse, das in der Zyklusmitte massiv ausgeschüttet wird und den Eisprung auslöst

LH-Peak:


Massive, eisprungauslösende LH-Ausschüttung in der Zyklusmitte

zum SeitenanfangM

Masturbation:


Herbeiführen eines Orgasmus. Bei einer Kinderwunschbehandlung gewinnt der Mann so den Samen.

Menopause:


Letzte Periodenblutung vor dem Klimakterium (Wechseljahre).

Menstruation:


Monatsblutung; dient der Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut.

MESA:


Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration; Entnahme von Samenzellen aus dem Nebenhoden.

Mikro-Injektion:


Siehe ICSI

Mucus:


Schleim des Gebärmutterhalses.

zum SeitenanfangN

Nidation:


Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut.

Normozoospermie:


Normaler Samenbefund

zum SeitenanfangO

Östrogene:


Weibliche Geschlechtshormone, die im Eierstock gebildet werden. Steuern den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.

Oligomenorrhoe:


seltene Monatsblutung mit Intervallen von mindestens 35 Tagen

Oligozoospermie:


Eingeschränkte Anzahl an Samenzellen im Ejakulat (unter 20 Mio pro ml)

Oozyte:


Eizelle

Ovar:


Eierstock

Ovarialinsuffizienz:


eingeschränkte Eierstockfunktion

Ovulation:


Eisprung; Übertritt der Eizelle vom Eierstock in den Eileiter.

zum SeitenanfangP

Plazenta:


Mutterkuchen; übernimmt während der Schwangerschaft die Nährstoffversorgung des Fötus und produziert Hormone, die der Aufrechterhaltung der Schwangerschaft dienen.

Progesteron:


Gelbkörperhormon; bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung eines Embryos vor und hält die Schwangerschaft aufrecht.

Pronukleusstadium:


Vorkernstadium der Eizelle; kann etwa einen Tag nach der Befruchtung beobachtet werden.

Retrograde Ejakulation:


Samenerguß in die Blase.

zum SeitenanfangS

Sonographie:


Ultraschalluntersuchung

Spermiogenese:


Auch Spermatogenese; Bildung von Samenzellen im Hoden.

Spermium:


Männliche Samenzelle.

Spermiogramm:


Bestimmung von Anzahl, Beweglichkeit und Form der Samenzellen.

Sterilisation:


Unterbrechung der Eileiter der Frau bzw. der Samenleiter des Mannes zum Zwecke der Empfängnisverhütung.

Sterilität:


Unfruchtbarkeit.

Subfertilität:


Eingeschränkte Fruchtbarkeit.

zum SeitenanfangT

TESE:


Testikuläre Spermienextraktion; Verfahren zur Gewinnung von Samenzellen aus dem Hodengewebe.

Testes:


Hoden

Testosteron:


Männliches Geschlechtshormon; fördert die Bildung und Ausreifung der Samenzellen

Teratozoospermie:


unnormal hoher Anteil fehlgebildeter Samenzellen im Ejakulat.

Tube:


Eileiter

Tubargravidität:


Eileiterschwangerschaft; Einistung eines Embryos im Eileiter.

zum SeitenanfangU

Überstimulation:


Durch hormonelle Stimulation hervorgerufene Überreaktion der Eierstöcke.

Uterus:


Gebärmutter

zum SeitenanfangV

Vagina:


Scheide der Frau

Vorkernstadium:


siehe Pronukleusstadium

zum SeitenanfangZ

Zygote:


befruchtete Eizelle

Zyklus:


Kreislauf der Eireifung bei der Frau