Das Einfrieren (Kryokonservierung) von Sperma ist insbesondere dann anzuraten, wenn eine anstehende Behandlung (z. B. Chemotherapie bei Hodentumorleiden) mit einer länger andauernden quantitativen und qualitativen Beinträchtigung der Samenzellbildung einhergeht. In Kooperation mit der Fa. Messer-Griesheim www.messermedical.de
in Krefeld führen wir die Kryokonservierung von Sperma zur Langzeitlagerung in der Kryobank der Fa. Messer-Griesheim durch. Hier kann das eingelagerte Erbgut über viele Jahre hinweg verwahrt und bei Bedarf für die Durchführung einer Insemination, einer IVF oder ICSI abgerufen werden. Im Rahmen einer Setrilitätsbehandlung können aber auch andere Gründe wie z.B. eine psychische Impotenz, eine Erkrankung oder eine längere Abwesenheit des Partners die Kryokonservierung von Sperma notwendig machen. Die eingefrorenen Spermaproben werden hierfür bei uns in der Praxis gelagert und können bei Bedarf aufgetaut und für die entsprechenden Behandlungsverfahren verwendet werden. Die Kryokonservierung ist natürlich auch mit Samenzellen möglich, die mittels MESA (mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration) gewonnen wurden. Ebenso kann das bei einer TESE (testikuläre Spermienextraktion) gewonnene Hodengewebe tiefgefroren aufbewahrt werden. I. d. R. können jeweils mehrere Proben eingefroren werden, welche die Durchführung mehrerer ICSI-Zyklen erlauben. Daher ist meist nur ein einmaliger operativer Eingriff erforderlich. Hodengewebsproben können ebenfalls in der Kryobank der Fa. Messer Griesheim für viele Jahre eingelagert werden.
