Kinderwunschzentrum
Mönchengladbach

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08.08.2007

Erstes Baby aus einer in vitro gereiften und tiefgefrorenen Eizelle

Zum ersten Mal wurde ein Kind geboren, das aus einer in vitro gereiften,
dann tiefgefrorenen und wieder aufgetauten Eizelle entstanden war.

Bei diesem speziellen Verfahren der assistierten Befruchtung werden
den Frauen ohne eine vorherige Hormonstimulation unreife Eizellen entnommen.
Die weitere Reifung über 24 bis 48 Stunden erfolgt in der Kulturschale.
Dann werden die Eizellen eingefroren und „bei Bedarf“ aufgetaut und mithilfe
der ICSI-Methode befruchtet. In der kürzlich in Lyon vorgestellten Studie wurden
20 Frauen unter 30 Jahren insgesamt 296 Eizellen entnommen. 290 wurden behandelt,
148 überstanden die Prozedur. 64 Embryonen wurden implantiert, jeweils mehrere pro Frau,
denn die Implantationsrate dieses Verfahrens ist niedriger als bei der „normalen“ IVF.
Vier Frauen wurden schwanger, und das erste Mädchen ist bereits auf der Welt.
Die Methode ist vor allem für Frauen interessant, für die eine Hormonstimulation
nicht in Frage kommt, z. B. Frauen mit hormonsensitivem Brustkrebs oder mit
einem polyzystischen Ovarsyndrom, wo eine Hormonstimulation zu einer gefährlichen
Überstimulation führen kann.

Quelle: Medical News today 04.07.2007; 23. Conference of ESHRE, Lyon

SchusterPR

 

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