10.10.2007
Vorsicht bei IVF im Ausland
Eine IVF-Behandlung in Ausland ist mit vielen Risiken verbunden, da häufig eine effektive Qualitätskontrolle fehlt.
Viele Paare gehen zur IVF-Behandlung in ein ausländisches Reproduktionszentrum. Gründe sind neben dem Preis vor allem Maßnahmen wie die Präimplantationsdiagnostik oder eine Eizellspende. Besonders spanische Zentren werden häufig von Ausländern in Anspruch genommen, gefolgt von Reproduktionszentren in Belgien, Tschechien und Zypern. Problematisch ist dabei, dass die meisten Zentren sich einer externen Qualitätskontrolle entziehen, nur ein Drittel nimmt an einem solchen Verfahren teil.
Auch haben nur wenige der Zentren die EU-Richtlinien umgesetzt. Für die Paare aber fast noch schwerwiegender ist häufig die fehlende Nachbetreuung. In dieser sehr sensiblen Phase, in der sie auf medizinischen Rat und Sachverstand angewiesen sind, bleiben viele Patienten auf sich gestellt.
Quelle: Topgyn.info, August 2007
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