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01.07.2005

Rauchen und Übergewicht mindern IVF-Erfolg

Wie das „Ärzteblatt“ berichtet, ergab dies eine in „Human Reproduction“ veröffentlichte Studie. Laut der Untersuchung hat eine 20-jährige Raucherin bei einer In-vitro-Vertilisation (IVF) lediglich die gleichen Erfolgsaussichten wie eine 30-jährige Nichtraucherin.

Wissenschaftler von der Universität Nijmwegen hatten die Daten von insgesamt 8.457 Frauen in die Untersuchung einbezogen. Die Teilnehmerinnen wurden in vier Gruppen aufgeteilt, die sich nach den Ursachen der Kinderlosigkeit richteten: „Probleme mit dem Eileiter“, „andere Gründe bei der Frau“ (meistens polyzystische Ovarien oder Endometriose), „eingeschränkte männliche Fruchtbarkeit“ und „unbekannte Gründe“.

Am größten waren die Erfolgschancen einer IVF bei Paaren mit „unbekannten Gründen“ für die Kinderlosigkeit. Pro Zyklus betrug hier die Lebendgeburtenrate 17,8 Prozent, bei „Problemen mit dem Eileiter“ lag sie bei 14,6 Prozent und bei „eingeschränkter männlicher Fruchtbarkeit“ bei 13,6 Prozent. Die Analyse dieser Ergebnisse zeigte, dass 40 Prozent der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, der auf „unbekannten Gründen“ beruhte, Raucherinnen waren. Mehr als sieben Prozent der Frauen dieser Gruppe wiesen zudem ein deutliches Übergewicht auf.

Beide Faktoren hatten in allen vier genannten Gruppen Einfluss auf den Erfolg der IVF. Bei Raucherinnen sank die Erfolgsrate um 28 Prozent. Zudem war die Rate von Fehlgeburten mit 21,4 Prozent im Vergleich zur Gruppe der Nichtraucherinnen spürbar höher. Bei Frauen aus der Gruppe „unbekannte Gründe“ betrug die Erfolgsrate sogar nur 13 Prozent. Bei den Nichtraucherinnen lag sie dagegen bei 20 Prozent. Den übergewichtigen Frauen bescheinigten die Forscher eine um 33 Prozent geringere Erfolgsquote.

Quelle: Serono GmbH

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