22.07.2005
13 Jahre tiefgekühlt: Gesundes Baby erblickt Licht der Welt
Bereits 1991 waren der kinderlosen Amerikanerin mehrere Eizellen entnommen worden. Nachdem diese mit Samen ihres Ehemannes befruchtet worden waren, hatten Mediziner die überzähligen tiefgefroren. Aus den eingepflanzten enwickelten sich die Zwillingskinder, aus den konservierten nun, dreizehn Jahre später, Laina. Das kleine Mädchen kam bereits im Februar dieses Jahres zur Welt, doch erst jetzt erfuhr die Weltöffentlichkeit von dieser nach Expertenangaben bislang längsten Lagerung eines tiefgefrorenen Embryos, aus dem ein gesundes Kind entstanden ist.Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass künftig auch nach 50 oder 100 Jahren tiefgekühlte Embryonen aufgetaut und einer Frau eingepflanzt werden könnten. Allerdings fürchten sie in diesem Zusammenhang auftretende ethische Fragen.
Zurzeit sollen in den Vereinigten Staaten in verschiedenen Instituten und Laboratorien rund eine halbe Million Embryonen auf Eis gekühlt lagern. Eine Umfrage ergab, dass die meisten von ihnen der „späteren Familienplanung“ dienen sollen.
Quelle: Serono GmbH
