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29.07.2005

Radiojodtherapie: Schwangerschaft vermeiden

Bis Ende der 80er-Jahre wurden ausschließlich Frauen jenseits der fruchtbaren Jahre einer Behandlung mit radioaktivem Jod unterzogen. So restriktiv wird die Therapie mit Radiojod inzwischen nicht mehr gehandhabt. Die Strahlenbelastung bei der Behandlung gutartiger Schilddrüsenerkrankungen liegt nach derzeitigem Kenntnisstand im gleichen Bereich wie die bei häufig praktizierten Röntgenuntersuchungen. Das nicht angelagerte Jod wird zudem innerhalb von 48 Stunden über die Harnblase und den Darm fast völlig aus dem Körper ausgeschieden.

Für Frauen mit dringendem Kinderwunsch ist die Radiojodtherapie jedoch nicht geeignet. Denn in den ersten sechs Monaten nach einer solchen Behandlung sollte es nicht zu einer Schwangerschaft kommen. Zu Beginn einer Radiotherapie muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Stillenden Müttern wird empfohlen, vor Beginn einer stationär durchgeführten Therapie abzustillen.

Quelle: Serono GmbH

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