05.08.2005
TCM unterstützt Kinderwunschbehandlung
TCM hilft kinderlosen Paaren in mehrfacher Hinsicht. Zum einen stellt ihr ganzheitliches Prinzip einen psychologisch wertvollen Gegenpol zur von betroffenen Patientinnen oftmals als kalt und technisch empfundenen Reproduktionsmedizin dar. Auf diese Weise fördert sie unter anderem das Wohlbefinden der beteiligten Frauen nachhaltig.Zum anderen haben Studien inzwischen ganz konkrete Wirkungen einer TCM-Behandlung auf den menschlichen Organismus gezeigt, die die Erfolgsaussichten einer Kinderwunschbehandlung steigern können. So kamen verschiedene Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass Akupunktur bei Männern die Spermienqualität, -beweglichkeit und -anzahl sowie die Befruchtungsraten bei der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) verbessert. Bei Frauen lassen sich mit Hilfe von Akupunktur, Elektroakupunktur und chinesischen Heilkräutern die Werte von Hormonen wie FSH (Follikel stimulierendes Hormon), Östrogenen und Progesteron regulieren.
Andere Studien belegen die Wirksamkeit von Akupunkturverfahren, die begleitend zur reproduktionsmedizinischen Behandlung angewendet werden. Von 160 Frauen, die sich teilweise vor und nach dem Embryonentransfer in Zusammenhang mit einer künstlichen Befruchtung einer Akupunkturbehandlung unterzogen hatten, wurden in der Akupunkturgruppe 43 Prozent schwanger, in der Kontrollgruppe 26 Prozent.
Ohne fundierte Kenntnisse in der TCM geht jedoch nichts. Chinesische Heilkräuter dürfen auf keinen Fall ohne genaue und sichere Diagnose des Kankheitssyndroms der betreffenden Patienten verordnet werden. Bei falscher Anwendung drohen von Fall zu Fall schwere Nebenwirkungen.
Quelle: Serono GmbH
