12.08.2005
Mehrlinge haben seltener Asthma
Eine Mehrlingsschwangerschaft hat also allen Risiken zum Trotz eine positive Seite. Die Forscher hatten die Daten von 170.960 Neugeborenen hinsichtlich möglicher Asthmafaktoren ausgewertet. Die Kinder waren bis zu einem Alter von sechs Jahren beobachtet worden.Das Ergebnis: 14,1 Prozent der Neugeborenen bekamen in den ersten zwei Lebensjahren Asthma bronchiale. Es zeigte sich dabei, dass nicht nur der Zeitpunkt der Geburt offenbar eine Rolle spielt. So erhöhte sich die Gefahr einer Erkrankung der Studie zufolge vor allem bei den zwischen Juli und Dezember Geborenen. Auch ob die Babys einzeln oder als Mehrlinge auf die Welt gekommen waren, wirkte sich spürbar auf das Erkrankungsrisiko aus. Mehrlinge sind laut Studie seltener von Asthma betroffen als einzeln Geborene.
Weitere Risikofaktoren für ein Asthma sind nach Aussage der Wissenschaftler eine Asthmaerkrankung der Mutter sowie angeborene Atemwegsprobleme wie Mukoviszidose und zystische Fibrose.
Quelle: Serono GmbH
