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02.09.2005

Stress hat keinen Einfluss auf Kinderwunschbehandlung

Schwedische Forscher hatten 139 Frauen einen Monat vor ihrer ersten In-vitro-Fertilisation (IVF) und am Tag der Eizellentnahme Fragebögen zur Beantwortung vorgelegt. Mit ihrer Hilfe sollte zum einen die psychologische Stabilität der Studienteilnehmerinnen bewertet, zum anderen die Gefühle, die eine solche Behandlung auslöst, abgefragt werden.

Ein Vergleich der Ergebnisse der Fragebögen mit den Ergebnissen der IVF-Behandlung zeigte jedoch keinerlei Zusammenhang. Ist das psychologische Wohlbefinden beeinträchtigt, so mindert dies nicht die Chancen, durch eine künstliche Befruchtung schwanger zu werden. Da die Untersuchung sich jedoch auf Frauen stützt, die sich ihrer ersten IVF unterzogen haben, lässt sie keine Rückschlüsse darauf zu, wie sich der steigende Stress bei Folgebehandlungen auswirkt.

Nach Ergebnissen mehrerer anderer Studien kann Stress zumindest eine Ursache für die Unfruchtbarkeit selbst sein, verändert er doch den Hormonspiegel, die Funktion der Eileiter und das Immunsystem bei den betroffenen Frauen. Bislang vorgenommene Studien zum Thema Stress und IVF hingegen treffen widersprüchliche Aussagen. Einige konnten einen Zusammenhang nachweisen, andere, wie die aktuelle Studie, sehen keinen nennenswerten Zusammenhang.

Quelle: Serono GmbH

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