25.11.2005
Gute Laune – mehr Erfolg bei künstlicher Befruchtung
Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in San Diego hatten die Ergebnisse von künstlichen Befruchtungen unter die Lupe genommen. In einer Studie verglichen sie die Erfolgsaussichten der künstlichen Befruchtung von 151 Frauen mit ihrer seelischen Befindlichkeit. Ihren psychischen Zustand mussten die Studienteilnehmerinnen auf Fragebögen beschreiben.Das überraschende Ergebnis: Gestresste Frauen produzieren 20 Prozent weniger Eizellen als ihre entspannten Geschlechtsgenossinnen. Ähnlich eng verknüpft zeigte sich das Verhältnis von Sorgen und dem Erfolg der künstlichen Befruchtung selbst. So schrumpfte die Erfolgsrate bei Patientinnen, deren Gedanken während der Behandlung vor allem um den durch sie entstehenden Arbeitsausfall kreisten, um 30 Prozent.
Wissenschaftler erklären diesen Effekt mit einer simplen Tatsache: Stress beeinflusst etliche Körperfunktionen negativ – offenbar auch die Fruchtbarkeit. Sorgen um den Arbeitsausfall und den Ausgang der medizinischen Prozeduren sind eindeutig Stressfaktoren.
Wer also alle Ängste von sich weist, wer glücklich und entspannt den Tag verlebt, hat weniger Probleme mit der Fruchtbarkeit und auch bessere Erfolgaussichten in Sachen künstliche Befruchtung.
Quelle: Serono GmbH
