09.12.2005
Zu wenig Information über Chlamydien
Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin belegen Studien, dass bei 2,5 bis zehn Prozent der über 14-jährigen Mädchen beziehungsweise Frauen eine Infektion mit Chlamydien vorliegt. Eine solche Erkrankung ist nach derzeitigen Erkenntnissen in etwa 50 Prozent der Fälle die Ursache von Unfruchtbarkeit bei Frauen.Laut pro familia wissen jedoch nur wenige Frauen über Chlamydien Bescheid. In der Schule beschränkt sich der Aufklärungsunterricht nach Erfahrungen der Beratungsstellen auf die HIV/Aids-Prävention. Dabei ist die Gefahr einer Chlamydien-Infektion gerade bei jungen Mädchen höher als die Infektion mit HIV. Und auch bei Ärzten herrscht Informationsbedarf. Nur wenige von ihnen bieten Chlamydien-Tests an.
Von Chlamydien-Infektionen sind besonders sexuell aktive Jugendliche und junge Erwachsene betroffen.
Quelle: Serono GmbH
