17.03.2006
Endometriose: Operation verbessert Fruchtbarkeit
Die Endometriose ist zwar eine gutartige Erkrankung, die den betroffenen Frauen jedoch zum Teil schwerwiegende Beschwerden bereiten kann. Sie kann zudem dafür sorgen, dass das lang ersehnte Wunschkind ausbleibt. Bei der Erkrankung findet sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter. Es ist ähnlichen zyklischen Veränderungen unterworfen wie die eigentliche Gebärmutterschleimhaut. Wie es dazu kommt, ist bislang ungeklärt. Das Leiden betrifft jedoch in erster Linie Frauen im gebärfähigen Alter und geht nach der Menopause meistens zurück. Es äußert sich in chronischen Unterbauchschmerzen, Menstruationsschmerzen, Schmerzen und Ausbleiben des Orgasmus beim Koitus sowie Unfruchtbarkeit.Die Therapie richtet sich nach der Lokalisation der Krankheitsherde, den Beschwerden, dem Alter der jeweiligen Patientin und danach, ob ein Kinderwunsch besteht. Für Frauen, die sich ein Baby wünschen, bietet sich nach derzeitigem Erkenntnisstand vor allem die operative Therapie an, weil sie die Fruchtbarkeit verbessert. Das berichtet die Ärzte Zeitung. Dies sei dagegen bei einer rein medikamentösen Therapie nicht der Fall, schreibt das Blatt.
Quelle: Serono GmbH
