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01.05.2006

Risiko durch Fehlbildung von Eileiter oder Gebärmutter

Frauen, die auf Grund von Fehlbildungen der Eileiter oder der Gebärmutter unfruchtbar sind, müssen nach einer In-vitro-Fertilisation oder unterstützenden reproduktionsmedizinischen Techniken mit einem erhöhten Risiko für eine Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft rechnen. Dies ergab eine Untersuchung des Centers für Disease Control and Prevention in Atlanta, USA.

Wissenschaftler der Einrichtung hatten Faktoren untersucht, die mit dem Risiko von Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaften (ektope Schwangerschaften) nach unterstützenden reproduktiven Techniken in Verbindung stehen.

Die Forscher fanden heraus, dass sich von insgesamt 94.118 Schwangerschaften, die registriert worden waren, nur 2,1 Prozent außerhalb der Gebärmutter entwickelten. Zum Vergleich: Das Risiko für eine solche Schwangerschaft liegt in der Normalbevölkerung bei zwei Prozent. Fehlbildungen von Eileitern oder Gebärmutter ließen das Risiko dagegen deutlich ansteigen (von 38 bis 168 Prozent).

Nach dem Einpflanzen befruchteter Eizellen in den Eileiter (ZIFT, intratubarer Zytogotentransfer: die befruchtete Eizelle wird vor der ersten Teilung eingepflanzt) stieg das Risiko auf eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter um 75 Prozent. Es war auch nach der Implantation von drei oder mehr Embryos erhöht. 

 

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