social freezing / Oozytenbanking

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Die Kryokonservierung früher Eizellstadien bis hin zur reifen Eizelle (in unbefruchtetem Zustand) war bis in die jüngere Zeit nur mit unbefriedigendem Erfolg möglich, da geeignete Einfriermethoden nicht verfügbar waren. Somit war eine Sicherung der Fertilität von Frauen, die sich aufgrund einer Krebserkrankung mit einer Chemo- oder Strahlentherapie und/oder einer Entfernung der Eierstöcke auseinandersetzen mussten, nicht möglich.
Die Entwicklung und Verfeinerung neuer Einfriertechniken (z. B. Vitrifikation), hat jedoch in jüngster Zeit dazu geführt, dass mittlerweile auch bei so genannten Metaphase-II-Eizellen (reife unbefruchtete Eizellen) hohe Überlebens- und zufrieden stellende Befruchtungsraten nach Kryokonservierung erzielt werden können.
Es ist möglich, nach hormoneller Stimulation der Eierstöcke mittels einer transvaginalen Follikelpunktion Eizellen zu gewinnen, diese einzufrieren und über viele Jahre hinweg tiefgefroren unter Erhalt der biologischen Aktivität aufzubewahren.

Stellt sich bei einem Paar der Kinderwunsch ein, können diese Eizellen aufgetaut und extrakorporal befruchtet werden. Die entstehenden Embryonen werden anschließend in die Gebärmutter der Frau übertragen (Embryotransfer).
Die Stimulation der Eierstöcke erfordert je nach Protokoll ca. 14 Tage und verzögert in einigen Fällen den zügigen Beginn einer onkologischen Behandlung. Eine Alternative hierzu bietet die In-vitro-Maturation (IVM), die auf einer Entnahme sehr früher Eizellstadien (vom 5. bis 7. Zyklustag) aus den nur kurzzeitig stimulierten Eierstöcken beruht. Diese gewonnenen Frühstadien werden zunächst eingefroren, bei Bedarf später im Labor zur Weiterreifung veranlasst und ggf. befruchtet. Auch die Kryokonservierung von Eierstockgewebe ist viel versprechend und hat in Einzelfällen schon nach Autotransplantation des aufgetauten Gewebes zu Follikelbildung, Eisprüngen und der Geburt eines Kindes geführt.
Sowohl die In-vitro-Maturation als auch das Ovarialgewebebanking sind Methoden die noch weiter entwickelt werden müssen und als Standardverfahren ggf. in Zukunft zur Verfügung stehen.

Aktuelles

15.01.2018

2. Mönchengladbacher Tag der Gynäkologie

2. Mönchengladbacher Tag der Gynäkologie am 27.01.2018
9.00 - 14.00 Uhr

mit einem Vortrag von Dr. med. Georg Döhmen

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20.11.2017

Artikel in der "Welt" : "Das Rätsel der Befruchtung"

....... Auch Dr. Georg Döhmen hält den AMH-Test noch immer für sehr .........

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26.10.2017

Das Kinderwunschzentrum erhält Zertifikat von Quadega 2017

Das Kinderwunschzentrum erhält Zertifikat von Quadega 2017

 

 

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